Die Veränderungen im Journalismus und in der Medienlandschaft erfordern neue Qualifizierungskonzepte. War bislang der Spezialist gefragt, so bestimmt heute die Nachfrage nach dem Allrounder, dem Crossmedia-Journalisten, den Arbeitsmarkt.

Crossmedial bedeutet die Vernetzung zwischen visuellen, Audio-, Print- und Webmedien. Solche Leute arbeiten als Fernseh-, Radio- und Online-Journalisten, die außer dem journalistischen Handwerk auch eine DV-Kamera und ein non-lineares, digitales Schnittprogramm beherrschen. CM-Journalisten können selbst zur Kamera oder zum Aufnahmegerät greifen und spannende Bilder und erstklassigen Ton produzieren. Anschließend stellen sie die Beiträge selbständig für die Ausstrahlung im Fernsehen, Radio oder Internet fertig.

Die Fortbildung vermittelt medieninteressierten Kursteilnehmern die Grundlagen der vernetzten Tätigkeiten des CM-Journalisten praxisnah mit dem nötigen theoretischen Hintergrund.

Die Fortbildung ist studien- oder berufsbegleitend möglich. Viele Weitere Informationen finden sich auf der Seite von MNSTR.medien.

Weitere Informationen zur Fortbildung

Dem Freiwilligendienst im Kombinationsangebot „Crossmedia-Journalismus“ geht eine vorbereitende Fortbildung voraus, die 160-200 Unterrichtsstunden umfasst. Mit Hilfe von Workshops und Seminaren sollen dabei die Grundlagen für das Arbeiten als Crossmedia-Journalist geschaffen werden.

Inhalte der Fortbildung sind

  • Grundlagen des Journalismus und filmischen Erzählens (Interviewführung, Moderation, Sprechtechniken)
  • Crossmediales Arbeiten (TV- und Radioproduktionen und Texte auf verschiedenen Verbreitungswegen)
  • Grundlagen der Gestaltung sowie spezifische gestalterische Möglichkeiten des CM-Journalisten für Fernsehen und Internet
  • Einführung in Kamera, Ton- und Lichtequipment und Schnittsysteme
  • Medienrecht

 

Alle Veranstaltungen sind praxisorientiert und auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden und des Fachbereichs zugeschnitten. Neben den journalistischen und gestalterischen Kursen gibt es auch während der gesamten Kursphase große praktische Anteile.

Datenübersicht

  • Fortbildung ab August / September 2017
  • anschließender Freiwilligendienst
  • Teilnehmer: 5-16
  • Dozent(en): diverse
  • Gebühr: 299 € (mind. 160 Ustd.) – Bildungsschecks (Prämiengutscheine) werden anerkannt und ersparen 50 % der Kursgebühren (www.bildungsscheck.de; www.esf.nrw.de)
Weitere Informationen zum Freiwilligendienst

Im Anschluss an die fünfwöchige Fortbildung arbeiten die Teilnehmenden im Kombinationsangebot „Crossmedia-Journalismus“ für mindestens ein halbes Jahr wahlweise in Teil- oder Vollzeit in den Redaktions- bzw. Bürgergruppen von MNSTR.medien mit.

Hier können sie das Gelernte praktisch erproben und aktiv an der Erstellung unterschiedlicher Formate mitarbeiten. Zur praktischen Arbeit gehören Redaktionssitzungen mit Themenfindung und Sendungsplanung ebenso wie deren Umsetzung. Bestandteile der Formate sind auch Außendrehs sowie Live-Sendungen. Vom Konzept bis hin zu Schnitt und Ton lernen die Teilnehmer alles, was zur Erstellung eines TV- oder Radioformats gehört.

Die Fortbildung kann studien- oder berufsbegleitend absolviert werden.

Ansprechpartner

Jan Leye

Telefon: 0251 60967-66 | E-Mail: medien [at] bennohaus [punkt] info

Fachbereichsleitung Bürgermedien
Mediengestalter Bild und Ton
Ausbilder für Mediengestalter/in Bild und Ton & LfM-Medientrainer Fernsehen